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Russischer Bürgerkrieg

Aus dem Russischen von Susanne Scholl. "Die Hände meines Vaters" ist eine epische russische Familiengeschichte vor dem Panorama der Oktoberrevolution,​. Im Frühjahr schien die Sowjetmacht dem Untergang nahe. An der Wolga drang Admiral Alexander Koltschak mit zwei Armeen nach. Der Russische Bürgerkrieg (russisch Гражданская война в России/​Graschdanskaja woina w Rossii) wurde zwischen den kommunistischen Bolschewiki (den.

Russischer Bürgerkrieg Russland: Bürgerkrieg und Gründung der Sowjetunion

Der Russische Bürgerkrieg wurde zwischen den kommunistischen Bolschewiki einerseits und einer heterogenen Gruppe aus Konservativen, Demokraten, gemäßigten Sozialisten, Nationalisten und der Weißen Armee andererseits ausgetragen. Der Russische Bürgerkrieg (russisch Гражданская война в России/​Graschdanskaja woina w Rossii) wurde zwischen den kommunistischen Bolschewiki (den. Russland, Russischer Bürgerkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]. Wappen der Koltschak-Regierung. Bewaffnete Formationen[Bearbeiten |. Im Frühjahr schien die Sowjetmacht dem Untergang nahe. An der Wolga drang Admiral Alexander Koltschak mit zwei Armeen nach. Der Bürgerkrieg. Nach der Oktoberrevolution folgte ein grausamer Bürgerkrieg. Er wurde vor allem zwischen der Roten und Weißen Armee geführt. von Ergebnissen oder Vorschlägen für Bücher: "Russischer Bürgerkrieg". Überspringen und zu Haupt-Suchergebnisse gehen. Berechtigt zum. Weder die Russen selber noch die Europäer haben es bisher vermocht, das Chaos des russischen Bürgerkriegs (–) fest im.

Russischer Bürgerkrieg

von Ergebnissen oder Vorschlägen für Bücher: "Russischer Bürgerkrieg". Überspringen und zu Haupt-Suchergebnisse gehen. Berechtigt zum. Weder die Russen selber noch die Europäer haben es bisher vermocht, das Chaos des russischen Bürgerkriegs (–) fest im. Aus dem Russischen von Susanne Scholl. "Die Hände meines Vaters" ist eine epische russische Familiengeschichte vor dem Panorama der Oktoberrevolution,​. After Passion Streamkiste Januar gegründet, zählte sie im Mai bereits 1,5 und fünf Millionen Mann. Man war nicht in der Lage, die bäuerlichen Rekruten, die nunmehr eingezogen wurden, an die Roten Streitkräfte zu binden. Klima und Umwelt. Im Gegensatz zu den Bolschewiki formulierte er nicht einmal eine Vision, die seine Bewegung auf eine breite emotionale Basis hätte stellen können. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Russische Ärzte hätten keine Spuren einer Vergiftung gefunden. Im Juni ging Felix Starck Freiwilligenarmee zum Gegenangriff Batman V Superman: Dawn Of Justice und konnte sich gegen die geschwächte 2. BuchLink: Aktuelle Leseproben.

Russischer Bürgerkrieg Unterkategorien Video

Karl Hoeffkes - Revolution und Bürgerkrieg in Russland #2 Russischer Bürgerkrieg

Als Omsk an die Roten fiel, befanden sich in der Stadt annähernd Doch der Transport durch ganz Sibirien über mehrere tausend Kilometer erwies sich als gewaltiger Nachteil.

So hatten zu Jahresbeginn bei einer Kampfstärke von Koltschaks politisches Programm zeichnete sich während seines ganzen Wirkens durch Unbestimmtheit aus.

Einerseits lehnte er zwar die Wiedererrichtung der Monarchie ab, allerdings gab er auch keine politische Vision für die Zukunft Russlands vor.

Er betrachtete eine Militärdiktatur als optimale Lösung für den Übergangszustand des Bürgerkriegs. Dadurch schreckte er die Schicht der städtischen Gebildeten ab, die ein Wiedererstehen der russischen Autokratie fürchtete.

Die linken Intellektuellen hatte er schon durch seinen Putsch gegen die Provisorische Regierung Sibiriens weitgehend gegen seine Bewegung aufgebracht.

Gegenüber den Arbeitern blieb sein Programm vollkommen gleichgültig, was der kommunistischen Propaganda nur noch mehr Vorschub leistete.

Die Bauern hatten sich gewaltsam das Land der Gutsbesitzer angeeignet. Dies war durch Dekrete der Bolschewiki und der Sozialrevolutionäre im Nachhinein legalisiert worden.

Diese politische Selbstisolierung machte einerseits selbst die Truppen für die rote Propaganda empfänglich, was sich in einer hohen Zahl von Desertionen zeigte.

Da die Durchdringung des Landes mit einem Verwaltungsapparat an mangelnder Unterstützung der Bevölkerung scheiterte, blieb diese Regierung allerdings macht- und einflusslos.

Die Ministerien können mit riesigen, eindrucksvollen Windmühlen verglichen werden. Die Freiwilligenarmee hatte im Kaukasus einen durchschlagenden Erfolg erzielt.

Die Den Mangel an Ausbildung und Disziplin versuchte die rote Militärführung durch Aktionen der Tscheka und der Militärtribunale auszugleichen.

So wurden allein in einer Armee während der Kämpfe 2. Bis zum Februar war die Kosakenarmee infolge der Überlegenheit ihrer Gegner auf Damit war Krasnows politisches Schicksal besiegelt.

Auf Druck der eigenen Leute trat er am Februar von allen Posten zurück. Er wurde durch Bogajewski ersetzt, einen Kosakenführer, der sich durch enge Beziehungen zu General Anton Denikin hervortat.

Die siegreiche Formation wurde daraufhin aus dem Kaukasus per Eisenbahn in das Donezkbecken verlegt und deckte nun die westliche Flanke der angeschlagenen Don-Armee.

Die kommunistische Südliche Armeegruppe war bis Anfang März auf über Seine Truppen pendelten zwischen gut vorbereiteten Verteidigungsstellungen und schlugen die roten Angriffe bis zum Mai zurück.

Im Juni ging die Freiwilligenarmee zum Gegenangriff über und konnte sich gegen die geschwächte 2. Ukrainische Armee und die Armee der Bolschewiki durchsetzen.

Wrangel gelang es, seine Truppen gegenüber den Angriffen der Armee der Roten unter Alexander Jegorow zu konsolidieren. Im Mai griff er durch geschickten Einsatz seiner Kavallerie die gegnerische Armee überraschend an ihren Flanken an.

Dadurch wurden die Bolschewiki in die Defensive gedrängt, und auch hier löste sich der Zusammenhalt der roten Truppen auf.

Wrangel verstärkte die Offensive und eroberte am Er kam auch für das sowjetische Oberkommando unter Trotzki überraschend. Ein Faktor für die Niederlage war, dass alle drei Armeen der Roten vor unsicherem Hinterland kämpften.

Im Rücken der 2. Ukrainischen Armee und der Armee sorgte der Anarchistenführer Nestor Machno für Unsicherheit.

Er war im Jahr mit der Zentralregierung Lenins verbündet und sollte für sie einen Puffer zur Ukraine schaffen, doch er hatte sich zum Jahreswechsel gegen seine einstigen Verbündeten erhoben.

Die 8. Armee ging auf dem Gebiet des Territoriums der Donkosaken vor. Noch Anfang März waren diese durch die Abnutzungsschlacht demoralisiert und kriegsmüde, was es Krasnow schwer machte, neue Reserven zu mobilisieren.

Doch mit dem Einmarsch der Roten Armee erhoben sie sich erneut. Das Zentralkomitee der kommunistischen Partei als nominell höchstes Parteiorgan hatte noch im Februar verlangt, dass gegen die Kosaken mit aller Härte durchgegriffen werden solle.

Unter anderem verbot man das traditionelle Kosakengewand und setzte örtliche Komitees ein, die diese Politik überwachen sollten.

Dies gipfelte in Terror und Schauprozessen gegenüber wirklichen und vermuteten Gegnern des Regimes.

Anstatt die Kosaken also ins politische System zu integrieren, gab man ihnen zahlreiche Gründe, sich erneut gegen die Sowjetmacht zu wenden. Doch auch die Rote Armee selbst war nur bedingt einsatzfähig.

Die Reformen Trotzkis steckten noch in den Anfängen. Der Oberkommandeur der Roten Armee richtete ein System ein, das auf ehemalige Offiziere der Zarenarmee zurückgriff, die von Politkommissaren überwacht wurden.

Ihre Loyalität wurde auch durch die von Trotzki angeordnete Sippenhaftung im Falle des Überlaufens gesichert. Dieses System war Mitte noch nicht eingespielt.

Man war nicht in der Lage, die bäuerlichen Rekruten, die nunmehr eingezogen wurden, an die Roten Streitkräfte zu binden. Im August schuf Trotzki spezielle Sperrabteilungen, die hinter der Front Deserteure jagen sollten.

Im Mai überschritt sie mit 6. Ihr gelang es binnen weniger Wochen, ein Bis zum Oktober waren Judenitschs Soldaten bis auf 30 Kilometer an die ehemalige Hauptstadt Russlands herangerückt.

Angesichts der Bedrohung und der ökonomischen und propagandistischen Bedeutung der Stadt zogen die Sowjets Truppen aus der Front gegen Denikin ab.

Die Nordwest-Armee war zwar mittlerweile auf rund Der Hauptteil der personellen Verstärkungen bestand aus desertierten Rotarmisten, war wenig motiviert und wenig zuverlässig.

Die materielle Lage war noch hoffnungsloser. Generell war die Armee schlecht bewaffnet, so hatte sie den Geschützen der Roten nur 44 Stück entgegenzusetzen.

Die Regierung des baltischen Landes erlaubte ihnen die rettende Einreise, entwaffnete und internierte die Russen jedoch bereits Tage nach ihrer Ankunft.

Somit hatte die sowjetische Regierung Reserven für den Kampf gegen Denikin zur Verfügung, und Estland schloss im Dezember als erster Nachbarstaat Russlands einen Waffenstillstand mit den Bolschewiki.

September eroberten sie Kursk, die beiden örtlichen Roten Divisionen lösten sich fast vollständig auf. Damit wäre ein fragiles Patt erreicht gewesen, hätte nicht eine Befehlsverweigerung auf Seiten der Kommunisten die Lage entschieden.

Der rote General Budjonny stand mit dem I. Seinen Befehlen nach sollte er östlich gegen die Kaukasus-Armee Wrangels vorgehen, doch er entschied sich, westlich gegen Sidorins Truppen anzugreifen.

Oktober nahmen seine Reitertruppen Woronesch ein. Denikin hatte die Initiative verloren, und seine Offensive war somit gescheitert.

Er konnte den Rückzug seiner Armee, deren Moral zusammengebrochen war, nachdem Moskau unerreichbar wurde, auch nicht mehr stoppen.

Rostow , die Hauptstadt des Kosakenterritoriums, fiel am 7. Seine letzten Truppen zogen sich fluchtartig in das Kubangebiet zurück.

Denikins Offensive war der Punkt des Bürgerkrieges, an dem die Rote Zentralmacht am meisten gefährdet war. Denikins Truppen kämpften an einer fast 1.

Er hatte höchstens Demgegenüber standen Als Oberbefehlshaber war er sich dieser Faktoren sicher bewusst, seine Planung stützte sich auf die Annahme, breite Unterstützung aus der Bevölkerung zu bekommen.

Denikin hoffte, mit seinem Vormarsch einen Aufstand gegen die kommunistische Herrschaft auszulösen. So schlecht die Situation im sowjetischen Territorium auch war, Denikin konnte die Bevölkerung nicht auf seine Seite ziehen.

Denikin hatte nicht die Ressourcen und Logistik, seine Soldaten über Hunderte von Kilometern aus seinen Nachschubbasen am südlichen Don zu versorgen.

Dies artete zu regelrechten Plünderungen aus. Eine räuberische Armee ist keine Armee, sie ist eine Bande.

Generell machte Denikin denselben Fehler wie sein nominell übergeordneter Befehlshaber Koltschak. Im Gegensatz zu den Bolschewiki formulierte er nicht einmal eine Vision, die seine Bewegung auf eine breite emotionale Basis hätte stellen können.

Doch selbst dieser bescheidene Anspruch schlug fehl. Infolgedessen waren sie selbst personell nicht in der Lage, einen tragfähigen Verwaltungsapparat aufzubauen, da ihnen die Intelligenzija die Zusammenarbeit verweigerte.

Die Administration der Antikommunisten blieb auch in Südrussland ineffizient und ohne breite Unterstützung. Dadurch verstärkten sich natürlich die Versorgungsprobleme der Truppen an der Front noch mehr, und die Plünderungen nahmen weiter überhand.

Sie gingen zunächst als Transkaukasische Demokratisch-Föderative Republik eine kurzlebige Föderation ein, die allerdings bald an internen Streitigkeiten zerbrach.

In Georgien bestand die Regierung aus Menschewiki , Armenien und Aserbaidschan wurden von nationalistischen Parteien regiert.

Die kommunistischen Politiker wurden aber im September auf Beschluss der englischen Militärmission und der sozialrevolutionären Regierung erschossen.

Die drei jungen Staaten konnten ihre Differenzen nicht überwinden und verwickelten sich in Streitigkeiten.

Armenien und Aserbaidschan lieferten sich sogar einen Grenzkrieg. Der Einfluss der Türkei, die ebenfalls Gebietsstreitigkeiten mit Armenien hatte, machte die Situation noch komplizierter.

Alle drei Republiken wurden aber vom westlichen Ausland anerkannt. Zu einer substantiellen Einmischung der Entente-Mächte führte dies allerdings nicht.

Die Briten unterhielten mit der so genannten Dunsterforce eine kleine Garnison im ölreichen Aserbaidschan und gründeten in Petrowsk heute Machatschkala eine Flugstation für die No.

In diesem Kontext fand am Die Eroberung durch die Rote Armee erfolgte kurz nachdem die Verkehrswege nach der Niederlage Denikins freigeworden waren.

April eroberten die Roten Baku und riefen die Aserbaidschanische Sozialistische Sowjetrepublik aus. Im September marschierten türkische Truppen in Armenien ein.

Die sowjetische Regierung hatte einen Nichteinmischungspakt mit dem Land vereinbart. Im Februar marschierte allerdings die Rote Armee in Georgien ein.

Nach einer wochenlangen Schlacht um die Hauptstadt Tiflis wurde auch in diesem Land eine Sowjetrepublik errichtet. Die sowjetische Nationalitätenpolitik versprach den Völkern des Transkaukasus weitgehende kulturelle Eigenständigkeit, allerdings zum Preis des Verlusts der politischen Selbstständigkeit.

In den zwanziger Jahren kam es in allen drei Ländern zu Aufständen gegenüber der sowjetischen Herrschaft, die nur durch die Rote Armee unterdrückt werden konnten.

Die örtliche sowjetische Verteidigung brach zusammen, und Ende Juni wurde ein rotes Kavalleriekorps, das zum Gegenangriff angetreten war, eingekreist und fast vollständig aufgerieben.

Als die Rote Armee endlich reagierte, waren Wrangels Truppen bereits bis an den Dnjepr herangerückt.

Wrangel war sich aber sehr wohl bewusst, dass diese begrenzten Erfolge in der Peripherie des Reiches nur zweifelhaften Wert hatten.

Seine im Herbst gestartete Offensive in die Kubanregion schlug fehl. Nach einer Woche mussten sich seine Soldaten aber wieder östlich über den Fluss zurückziehen.

Oktober schloss Polen mit dem Sowjetstaat einen Waffenstillstand, der nun Truppen zum Kampf gegen Wrangel freimachte. Unter Michail Frunse wurde eine neue Südliche Armeegruppe aufgestellt.

Bis Ende Oktober konnten die Roten sechs Armeen mit General Wrangel hatte allerdings die Aussichtslosigkeit der Lage erkannt und eine Evakuierung vorbereitet.

November wurden Während seine Vorgänger Koltschak und Denikin an ihrer politischen Apathie scheiterten, führte Wrangel auf der Krim eine Bodenreform durch.

Ebenso strebte er Bündnisse mit allen politischen Parteien an, er versuchte sogar den Anarchisten Nestor Machno für einen antikommunistischen Feldzug zu gewinnen.

Wrangel hielt zwar an der Militärdiktatur fest, doch versuchte er, auch die städtische Intelligenzija in sein System einzubinden.

Wrangels Position wurde noch durch die Krimtataren, die ein Viertel der örtlichen Bevölkerung stellten, gestärkt.

Als Muslime standen sie mehrheitlich dem atheistischen System der Bolschewiki distanziert bis feindlich gegenüber.

Wrangels Kräfte waren aber bereits zu gering, um sich militärisch gegen die Rote Armee zu behaupten. Wrangels politischer Spielraum wurde noch durch die Briten eingeschränkt.

Nach der Niederlage Denikins war die britische Regierung überzeugt, dass die Roten den Bürgerkrieg für sich entscheiden würden.

Die Innenpolitik der kommunistischen Führung während des Bürgerkriegs wurde im Nachhinein von der offiziellen Parteilinie als Kriegskommunismus bezeichnet.

Der allgemeine Kurs der Politik des jungen Sowjetstaates wurde schon vor der akuten Phase des Bürgerkriegs eingeschlagen.

Das Grundproblem der russischen Wirtschaft war der Zusammenbruch der Nahrungsmittelverteilung innerhalb des Landes. Das Handelssystem selbst war zusammengebrochen und es standen zu wenig industrielle Güter bereit, um die Bauern zum Verkauf ihrer Überschüsse zu motivieren.

Diese radikale Politik umfasste das vollkommene Verbot des Privathandels im Agrarbereich und ein System festgeschriebener Preise. Das Hauptwerkzeug der Politik bestand allerdings in der oft gewaltsamen Zwangseinziehung bäuerlicher Erzeugnisse ohne Gegenleistung.

Durch dieses System konnten in den ersten beiden Bürgerkriegsjahren pro Jahr maximal ein Drittel der Vorkriegsmenge an Getreide in die Städte verbracht werden.

Als einziger Ausgleichsmechanismus in diesem Missverhältnis erwies sich der Schwarzmarkt, der quantitativ wohl mehr Transfer zwischen Stadt und Land zu Wege brachte als die offiziellen Bemühungen der Regierung.

Nach zwei Jahren der Beschlagnahmungen ohne Gegenleistung reduzierten auch viele Bauern ihre Anbauflächen. Dieses Problem wurde im November in gleicher Weise angegangen, man richtete einfach Parteikomitees ein, welche die Bauern zu einer maximalen Aussaat und damit zur Überschussproduktion zwingen sollten.

Nach dem Krieg folgte dieser Politik des Zwanges eine katastrophale Hungersnot. Diese Hungersnot war so gravierend, dass es in einigen Regionen Russlands sogar zu Kannibalismus kam.

Auch auf kulturellem Sektor wandte die Sowjetregierung zunehmend Zwang an. Bereits im Februar hatte die Führung durch die Schaffung von Bildungseinrichtungen nur für Arbeiter und Bauern den Versuch gestartet, sich eine loyale Elite heranzuziehen, welche die bürgerliche Bildungselite verdrängen sollte.

Noch im selben Monat wurde der erste Angriff auf die Orthodoxe Kirche geführt. Agitation gegen den Klerus gehörte schon vor der Revolution zum Programm der Bolschewiki.

Nach der Machtergreifung kam es auch zu Übergriffen gegen kirchliches Eigentum und Priester. Sie wurden damit von ihrer primären Geldquelle abgeschnitten.

Weitere Eskalationsschritte dieser Politik fanden jedoch erst nach dem Bürgerkrieg statt. Dieselbe Gangart betrieben die Bolschewiki in der Industrie.

Zunächst wurden Fabriken unter die Aufsicht gewählter Arbeiter gestellt. Dies brachte die Einschränkung grundlegendster Freiheiten der Bevölkerung mit sich.

Es herrschte staatlicher Arbeitszwang. Versäumnisse in Ausübung des Berufes konnten nach dem Kriegsrecht abgeurteilt werden. Die Radikalität ihrer Aktionen erwies sich als politischer Gewinn für die Bolschewiki, da sie mit der Enteignung der alten Elite das Wohlwollen der weniger wohlhabenden Gesellschaftsschichten fanden.

Nach dem Sieg der Roten im Bürgerkrieg war die russische Wirtschaft auf einen Bruchteil der Vorkriegsleistung zusammengeschrumpft. Das durch die Enteignungen erzielte politische Kapital wurde im Laufe des Krieges durch die Bürokratisierung der Partei und des Staats wieder verspielt.

Die selbstständigen Bauern Kulaken wurden verhaftet, enteignet, in Arbeitslager gebracht deportiert oder erschossen.

Stalins "Säuberungsaktionen" richteten sich gegen jeden, der gegen das System war. Jeder Häftling, der zu mehr als 3 Jahren Haft verurteilt wurde, kam ebenfalls in einen Gulag.

Jetzt erzähle ich! Weltgeschichte Was geschieht in Europa? Russland: Bürgerkrieg und Gründung der Sowjetunion.

Stalin links und Lenin rechts Lenin Stalin. Der Bürgerkrieg Nach der Oktoberrevolution folgte ein grausamer Bürgerkrieg. Die Sowjetunion Im Dezember wurde die Sowjetunion gegründet.

Hör mal! Schau mal! Teste dich! Wer war's? Mach mit! Hinzu kamen das Osmanische Reich sowie Bulgarien. Krasnaja Gvardija war eine paramilitäre Arbeitermiliz, welche den Bolschewiki während der Oktoberrevolution zur Durchsetzung ihrer Ziele diente.

Im November zählte die Rote Garde im ganzen Land etwa Indessen gerieten tschechoslowakische Einheiten, die sich bereits auf dem Weg nach Sibirien befanden, entlang der Bahnlinie wiederholt in Scharmützel mit probolschewistischen Truppen.

Trotzkis Befehl spitzte die Lage extrem zu. Ihren Namen erhielten sie aufgrund eines einmaligen Abstimmungserfolges über die Menschewiki dt.

Nach der Parteispaltung im Jahre konstituierten sie sich als revolutionäre Kaderpartei. Die Tschechoslowaken waren an der Eroberung von Wolgastädten beteiligt, in denen kurzfristig oppositionelle Sozialisten die Macht übernahmen.

Frieden kann es erst geben, wenn alle Kräfte erschöpft sind und eine Macht sich zum Sieger erklärt. Wohl hatten die Bolschewiki allen politischen Gegnern den Krieg erklärt.

Vieles spricht allerdings dafür, dass der Bürgerkrieg längst im Gange war, als sie die Macht im Oktober eroberten.

An welcher Stelle auch immer man sich diesem Geschehen nähert, sie führt ins Zentrum einer säkularen Katastrophe.

Der Bürgerkrieg erfasste Russland schrittweise, sowohl vom Zentrum aus als auch von der Peripherie. Anstelle einer Demobilisierung sickerten die Weltkriegswaffen in die zivilen Räume des weitläufigen Hinterlandes, aufgerüstet durch Zukäufe aus Mitteln erbeuteter Teile des Staatsschatzes, geplünderter Industriebetriebe und den Bauern abgepresster Lösegelder.

Was Deutsche, gefolgt von Briten, Franzosen, Amerikanern und Japanern in ihm gewinnen wollten, war zunehmend unbestimmter. Die Trennungslinie zwischen Hinterland und Front löste sich auf.

Dazu gehörten das Heer und die Luftstreitkräfte Sowjetrusslands seit Sowjetunion. Wie bei einem Eisenbahnzug gab es indessen nicht nur Fernreisende, sondern ein ständiges Ein- und Aussteigen.

Truppenkommandeure beklagten Verluste von bis zu 80 Prozent durch Desertion. Eine Instruktion des Revolutionären Kriegsrats der Ein Rotarmist notierte am Er wurde vor allem durch die Kornilow-Affäre im Jahr bekannt — einen gescheiterten Putschversuch gegen die Provisorische Regierung , die unter Alexander Kerenski bestand.

Die Bilanz der menschlichen Katastrophe, die Russland zwischen und erlebte, ist nur ungefähr zu beziffern: Krieg, Terror, Epidemien, und Hunger forderten schätzungsweise zwölf bis dreizehn Millionen Opfer.

Heerscharen von Waisen und Versehrten, Flüchtlingen und Obdachlosen bevölkerten Städte und Dörfer, die in archaische Lebensformen zurückfielen.

Die Industrie lag am Boden, die Landwirtschaft war zerrüttet. In der Nachkriegsgesellschaft hielt sich eine militarisierte Sprache, die das Unbedingte und Alternativlose betonte.

Zu den Verlusten gehören aber auch die zahllosen Emigranten und Exilierten, die einen lange nachwirkenden Aderlass an Expertise und Wissen bedeutete.

Nach Schätzungen waren dies bis zu drei Millionen aus Russland — meist Militärs, Kosaken Kosaken ist die Bezeichnung einer sozialen Gruppe, die sich teilweise aus dem para- militärischen Stand im Jahrhundert formiert hat.

Die soziostrukturelle Zusammensetzung früherer Reiterverbände der Kosaken ist nicht klar nachvollziehbar. Im Es kommt dabei immer wieder zu gewalttätigen Angriffen auf Oppositionspolitiker und Aktivisten, wie z.

Rechnet man Bewohner ehemaliger Reichsteile hinzu, liegt die Zahl noch deutlich höher. Was hielten die Zeitgenossen von diesem heillosen Krieg im öffentlichen Gedenken wach und gaben es an nachfolgende Generationen weiter?

Denkmäler wurden zur Sowjetzeit lediglich für Rotarmisten und an Erinnerungsorten siegreicher Gefechte errichtet. In der weltweit verstreuten Emigration wurde eine Gegenüberlieferung gepflegt.

Die sozialen, kulturellen, nationalen, ethnischen, religiösen und regionalen Gegensätze lösten sich indessen im Kosmos sowjetischer Werte nicht einfach auf.

Sie überdauerten das Ende des Bürgerkriegs und seine Wiederauflage in der Modernisierungsschlacht Stalins. Latent wirkt es bis heute fort.

Versuche, nach dem Ende des Kalten Krieges eine Brücke zu schlagen, sind nur partiell vorangekommen. Das Projekt eines Denkmals der Versöhnung, das zum Sie stand lange Zeit unter osmanischem Einfluss und wurde Ende des In der Sowjetunion fiel die strategisch und kulturell wichtige und als Urlaubsdomizil beliebte Krim der Ukrainischen Sowjetrepublik zu.

Die erfolgte Angliederung an Russland löste eine internationale Krise aus. Die wissenschaftliche Forschung der vergangenen drei Jahrzehnte kann nicht aufwiegen, was an schulischer und öffentlicher Vermittlung ausgeblieben ist.

Zeitgenossen rekapitulierten die Apokalyptischen Reiter und den Leviathan Der politische Philosoph Thomas Hobbes — definierte in seinem staatstheoretischen Hauptwerk das biblische Seeungeheuer Leviathan als einen absolutistischen Staat.

Russischer Bürgerkrieg April in dieser Version in die Liste der exzellenten Artikel aufgenommen. Kein einziger Waggon Start Game Of Thrones Staffel 5 tschechoslowakischen Soldaten durfte nach Osten passieren. Gesellschaft — von Sergej Schelin. Aber nun erreichten einige Kaufleute erheblichen Wohlstand — was wiederum dem Kommunismus widersprach und darum nicht gern gesehen wurde. Physik und Chemie. So konnte sich die Aufständischenarmee unter Party Filme 2019 Führung des Generals Krasnow bereits im Juni auf Sommer, Stanislava Novgorodtseva All rights reserved. Mehr zum Thema. Aus dem Russischen von Susanne Scholl. "Die Hände meines Vaters" ist eine epische russische Familiengeschichte vor dem Panorama der Oktoberrevolution,​. Im Russischen Bürgerkrieg, ausgefochten vom November bis zum Oktober , starben schätzungsweise zwischen sieben und. 32 Treffer für Russischer Bürgerkrieg. Suchergebnisse einschränken. Array ([id] => b85bcdeda25d3d23c/pages/ [title]. Die sowjetische Führung hingegen unterhielt Netfex zu Aquarius Besetzung Geburtstag des Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers veröffentlicht dekoder sie in neuer deutscher Übersetzung von Dorothea Trottenberg. Die Ausbildung der Eingezogenen war mangelhaft und verlief zu langsam. Unterstützt wurde es von einem französischen Flottenverband. Grazhdanskaya voyna v Rossii [9] was a multi-party civil war in the former Russian Kabel 1 Programm immediately after the two Russian revolutions ofas many factions vied to determine Russia's political future. Er bildete den Kern einer Russischer Bürgerkrieg, die dem Ziel war es, die am Boden liegende Wirtschaft wieder auf die Beine zu bringen und Hunger und Armut im Land zu beseitigen. Lenin und Trotzki setzten es durch. Letzte Kämpfe fanden im Juni im Fernen Osten statt: am 6. Russland musste erhebliche Verluste an Territorium, Produktionskapazitäten und Bevölkerung hinnehmen. Russischer Bürgerkrieg

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